Wie eine Abrissbirne

Wie eine Abrissbirne

Genre: Deutsche Ballade / Cinematic Pop-Rock Tempo: ca. 74 BPM Takt: 4/4 Tonart (Vorschlag): e-Moll oder d-Moll (für warme, melancholische Tiefe) Stimmung: Melancholisch, verletzlich, würdevoll, ruhig → emotional wachsend Emotionale Farbe: Enttäuschung, Trauer, innere Erschöpfung, leise Stärke

00:00 / 00:00

Your friends are using AiMusic.la to generate music, listen to it! You can also generate your own music!

Lyrics

[Strophe 1] Ich hab dir nichts geliehen, was ich nicht gefühlt hab, hab dir mein Herz gezeigt, nicht nur einen guten Tag. Wir waren kein Gerücht, wir waren echt für eine Zeit, doch irgendwann wird Nähe leise – und trägt nicht mehr so weit. Ich hab gesagt, ich geh, bevor ich mich verlier, bevor aus all den Worten nur noch Schweigen bleibt in mir. Es war kein kalter Schnitt, kein Spiel, kein leichter Weg, doch seit diesem einen Satz liegt hier so viel im Dreck. [Pre-Chorus] Und plötzlich reden alle, nur nicht mehr mit mir. Aus einem Ende wird ein Urteil, aus Nähe wird ein „Wir gegen ihn“. [Refrain] Du kamst wie eine Abrissbirne durch mein Leben, hast Stimmen, Namen, Räume gegen mich gedreht. Aus einer Trennung wurde etwas, das nicht heilt, nur bebt, und keiner fragt mehr, wie es mir wirklich geht. Ich hab nur losgelassen, um mich nicht zu verlieren, doch du hast alles, was noch stand, berührt. Wie eine Abrissbirne bist du durch mich durch – und hast mehr zerstört, als du je gespürt. [Strophe 2] Auf einmal stehn da Freunde auf der anderen Seite, Blicke voller Fragen, Worte voller falscher Weite. Sogar die, die mich kennen, die mein Herz doch sehen sollten, hör’n nur noch Geschichten, die sie nie selbst wollten. Ich hab nichts umgeschrieben, nur den Mut gehabt zu gehen, doch du hast aus dem Ende einen Schuldigen gemacht, den alle sehen. Aus „es reicht nicht mehr“ wird „er ist nicht mehr der“, und jede Lüge läuft hier schneller als das, was wahr wär. [Pre-Chorus] Ich steh im Regen aus Gerüchten, und du nennst es nur „Schutz“. Doch was du „deine Wahrheit“ nennst, macht ganze Leben kaputt. [Refrain] Du kamst wie eine Abrissbirne durch mein Leben, hast Stimmen, Namen, Räume gegen mich gedreht. Aus einer Trennung wurde etwas, das nicht heilt, nur bebt, und keiner fragt mehr, wie es mir wirklich geht. Ich hab nur losgelassen, um mich nicht zu verlieren, doch du hast alles, was noch stand, berührt. Wie eine Abrissbirne bist du durch mich durch – und hast mehr zerstört, als du je gespürt. [Bridge (ruhiger, halbe Dynamik)] Vielleicht brauchtest du den Lärm, um dich nicht zu hör’n, vielleicht war Stille das, wovor du Angst hast zu verlier’n. Aber du hast mich benutzt, um nicht allein zu fall’n, und dabei alles, was mir blieb, zerschlagen. Ich steh noch hier zwischen Staub und Zeit, und such nach dem, was von mir übrig bleibt. Und irgendwann wird Wahrheit wieder leise sein, doch heute brennt sie noch in mir allein. [Letzter Refrain (größer, offener)] Du kamst wie eine Abrissbirne durch mein Leben, hast aus Liebe ein Gericht gemacht. Aus zwei Menschen, die sich einmal alles geben, wurde Staub, der langsam über alles kracht. Ich hab nur losgelassen, um mich nicht zu verlieren, doch du hast mir den Boden unter mir entzogen. Wie eine Abrissbirne bist du durch mich durch – und ich lern zu steh’n auf dem, was du verbogen hast. [Outro (sehr reduziert)] Vielleicht heilt Zeit, was Worte nicht mehr können. Vielleicht bleibt nur, was wirklich war. Doch was du aus dem Ende gemacht hast, bleibt hier – wie Staub in meinem Jahr.