Der Saxe von Bremen

Der Saxe von Bremen

mittelalterlicher Tanzlied‑Charakter, 4/4, D‑Mixolydisch [Strophen:] ruhig, erzählerisch, mit Laute + leichter Drehleier + dezenter Rahmentrommel [Refrain:] voller, gemeinschaftlicher Klang mit kräftiger Drehleier, rhythmischer Trommel und Flötenlinien [Outro:] Flöte + Laute, als würde das Schiff des Saxe weiterziehen

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Lyrics

[Intro] [Strophe] Wenn die Wege durch Wälder sich winden, und der Morgen den Tau sanft entfacht, zieht der Saxe mit Kisten und Ketten, bis der nächste Marktstand erwacht. Sein Schiff auf Rädern getragen, schaukelt leis wie auf ferner See. Und die Leute, sie folgen den Spuren, denn sein Silber erzählt von der See. [Refrain] Hey-Ho, Saxe von Bremen, Schmied des Tafelsilbers fein. Aus den Schätzen unsrer Ahnen formst du Schmuck im Feuerschein. Hey-Ho, Saxe von Bremen, fahr dein hölzern Schiff voraus — wo dein Hammer Lieder schlägt, fühlt sich jeder wie zuhaus. [Strophe] Auf dem Markt, wenn die Hörner erklingen, steht das Schiff aus gehauenem Holz. Weiße Tücher im Winde sich schwingen, und der Saxe formt Silber zu Stolz. Mit dem Hammer, so leicht wie der Wind, schlägt er Ringe aus altem Geschirr. Und die Leute, sie treten in Scharen, denn dein Werk trägt die Seele von dir. [Refrain] Hey-Ho, Saxe von Bremen, Schmied des Tafelsilbers fein. Aus den Schätzen unsrer Ahnen formst du Schmuck im Feuerschein. Hey-Ho, Saxe von Bremen, fahr dein hölzern Schiff voraus — wo dein Hammer Lieder schlägt, fühlt sich jeder wie zuhaus. [Interlude] [Strophe] Sein Gesicht unter Hut und Brille, glänzt im Schein einer flackernden Glut. Und die Funken, sie tanzen im Dunkel, wie die Sterne auf wogender Flut. Jeder Schlag ist ein Gruß alter Zeiten, jede Fuge ein Stück seiner Kunst. Wer ein Band von ihm trägt an den Händen, trägt ein Lied voller Stärke und Gunst. [Refrain] Hey-Ho, Saxe von Bremen, Schmied des Tafelsilbers fein. Aus den Schätzen unsrer Ahnen formst du Schmuck im Feuerschein. Hey-Ho, Saxe von Bremen, fahr dein hölzern Schiff voraus — wo dein Hammer Lieder schlägt, fühlt sich jeder wie zuhaus. [Break] [Strophe] Wenn die Nacht über Zelte sich senket, und die Dunkelheit die Feuer bewacht, klingt sein Hammer noch leise im Dunkel, wie ein Herz, das für Schönheit erwacht. Und am Morgen, wenn Nebel sich heben, steht sein Schiff wieder stolz auf dem Sand. Denn der Saxe, der wandert mit Winden, doch sein Werk bleibt im ganzen Land. [Refrain] Hey-Ho, Saxe von Bremen, Schmied der alten Silberzeit. Aus den Löffeln unsrer Ahnen formst du Ringe, stark und weit. Hey-Ho, Saxe von Bremen, auf dem Schiff aus Holz und Tau — wo dein Feuer Funken wirft, wird aus Alt ein Schatz für Mann und Frau. Hey-Ho, Saxe von Bremen, Schmied des Tafelsilbers fein. Aus den Schätzen unsrer Ahnen formst du Schmuck im Feuerschein. Hey-Ho, Saxe von Bremen, fahr dein hölzern Schiff voraus — wo dein Hammer Lieder schlägt, fühlt sich jeder wie zuhaus. [Outro]