Lyrics
Intro (spoken, nah)
(Glockenspiel, sanfte Gitarre)
hey…
da bist du ja.
(leises Summen)
Verse 1
Ich hab dich oben auf dem Hügel gefunden,
wo Dächer wie Spielzeug vor uns liegen,
deine Hände tief in den Taschen verborgen,
sammlst still die Geschichten, die dich ziehen.
Die Stadt atmet laut und kälter als sonst,
sie schiebt ihre Kälte in deine Ärmel,
also sortierst du die Welt in kleine Bilder,
winzige Stücke, die nur dir gehören allein.
Das gelbe Haus.
An der kaputten Mauer.
Der Bus, der immer hupt.
Ich rede für uns beide zu viel,
du blinzelst nur,
ich seh es schon,
wenn du kurz aufblickst.
Du bist da.
Und plötzlich bin ich es auch.
Pre-Chorus
Rot heißt nein.
Grün heißt okay.
Ich fang an, deinen Rhythmus zu verstehen,
lass meine Schritte langsamer werden
und bleibst bei dir.
Wenn alles zu schwer wird,
machen wir es kleiner.
Nur du und ich.
Und diese kalten Wände draußen.
Chorus
Licht ist warm,
auch wenn der Himmel grau bleibt
und die Straßen toben.
Wir stellen es ins Glas,
dorthin, wo wir sind,
für die, die bleiben,
für die, die fehlen.
Wir brauchen nichts Großes.
Nur etwas, das nicht davonläuft,
das stehenbleibt für uns zwei.
Verse 2
Dein Vater trägt die Jahre in den Schultern,
Treppen, Krankenhäuser,
Orte, an denen man lernt, leise zu weinen.
Alte Freunde reden zu schnell,
lachen an den falschen Stellen,
Erwachsene stolpern durchs Leben
und wissen nie, was man sagen soll
in dieser engen Stadt.
Aber im Hof brennen Kerzen,
Zimt liegt in der Luft,
und Lore bringt Ordnung
in Draht, Grün und Kleber.
Der Apfelbaum steht schief, aber er ist dein Freund,
du stellst dein Glas an seinen Fuß,
und die Kälte zieht sich zurück.
Bridge
Das Kreuz am Weg steht dunkel wie die Nacht,
der Hügel rutscht aus dem Eis unter unseren Füßen,
ich hab deine Hand zu fest gehalten,
sorry, ich lauf auch los, wenn mir mulmig wird.
Ich merk’s zu spät, tu trotzdem so, als wär’s Absicht,
aber du bist geblieben, hast mich einfach behalten,
bei deinem Licht, das uns führt,
zu unserem Zuhause.
Final Chorus
Licht ist warm.
Wir hängen den Stern ins Fenster, wo er bleibt, bis die Sonne wieder kommt,
dein kleines Feuer brennt am Apfelbaum und sagt der Dunkelheit,
dass sie hier nicht alles bekommt.
Im März pflanzen wir einen Kirschbaum.
Für die Hände, die fehlen.
Für die Namen, die bleiben.
Für das Morgen, das wir langsam lernen.
Für das, was sie wollte,
dass wir behalten.
Licht ist warm.
Und ich find dich jedes Mal.
Outro
Ich rede.
Du leuchtest.
Und irgendwie
reicht das.
(ganz zu Schluss, ruhig, ausklingend)
und irgendwie reicht das