[INTRO – gesprochen, ruhig, nachdenklich]
Rap,Progressive,Intense,Dark,Aggressive,Melancholic,Male Voice,Female Child Voice,Gospel Choirs,Medium
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Lyrics
[INTRO – gesprochen, ruhig, nachdenklich]
Mein Opa hat dieses Land mit aufgebaut.
Mit bloßen Händen, Trümmer für Trümmer, Stein für Stein.
Nach dem Krieg stand hier nichts mehr – und trotzdem haben sie's geschafft.
Wirtschaftswunder nannten sie es.
Und jetzt? Jetzt steh ich hier und frag mich…
wofür das alles war.
[STROPHE 1 – Was dieses Land mal war]
Mein Opa hat Trümmer geschleppt als Deutschland in Scherben lag,
Hat Straßen mitgebaut auf die er stolz war, jeden Tag,
Wirtschaftswunder – dieses Wort stand nicht nur in den Büchern,
Es war der Schweiß von Millionen, die sich weigerten zu scheitern.
"Made in Germany" – das war mal ein Versprechen,
Ingenieurskunst, Handwerk, Werte – niemand konnt' das brechen,
Schulen in denen Kinder lernten, Meister die noch ausgebildet,
Fabriken voller Leben, eine Zukunft die sich bildet.
Mein Vater hat noch dran geglaubt, hat jeden Morgen malocht,
Hat Steuern abgedrückt und nie gefragt wofür die geh'n,
Hat drauf vertraut dass die da oben wissen was sie tun,
Dass dieses Land ihm irgendwann auch mal was gibt zurück – doch wann kommt das nun?
Und jetzt steh ich hier – Mitte dreißig, schau mich um,
Und seh ein Land das müde ist, das langsam wird und stumm,
Die Straßen voller Löcher, Brücken die man sperren muss,
Und frag mich leise – war mein Opa's Schweiß am Ende nur Verlust?
[STROPHE 2 – Was daraus geworden ist]
Fahr mal durch die Städte, Bruder – mach die Augen auf,
Schulen wo der Putz von Decken fällt, seit Jahren im Verfall,
Kinder sitzen in Containern weil kein Geld für Neubau ist,
Aber in Peru bau'n wir Radwege – sag mir dass das kein Witz ist.
Die Krankenschwester schiebt die dritte Nachtschicht diese Woche,
Hält deine Mutter's Hand wenn sie stirbt – für Mindestlohn, gebrochen,
Der Feuerwehrmann rennt in brennende Häuser ohne nachzudenken,
Während in Berlin die feinen Herren sich am Buffet Champagner einschenken.
Rentner – siebzig Jahre alt – steht morgens um fünf im Regen,
Sammelt Pfandflaschen am Bahnhof, weil die Rente nicht reicht zum Leben,
Hat sein Leben lang gezahlt, hat nie nach Hilfe geschrien,
Und jetzt? Jetzt dreht er jeden Cent um, kein Arzt, kein Medizin.
Aber wir schicken achtzig Millionen für Hühnerställe nach China,
Die jetzt leer steh'n, verlassen – keiner da, keiner dahinter,
'Ne halbe Million für Gender-Training in 'ner chinesischen Provinz,
Während hier 'ne Oma friert weil sie die Heizung nicht mehr zahlen kann – wo ist da der Sinn?
[REFRAIN]
Dieses Land war mal ein Versprechen,
Wer hart arbeitet wird nicht fallen, wird nicht brechen,
Doch sie haben uns verraten, Stück für Stück, Jahr für Jahr,
Und nennen's Politik – doch es ist nur Verrat, glasklar.
Verrat am eigenen Land,
Unsere Väter haben's aufgebaut mit eigener Hand,
Und was wir jetzt erleben ist der langsame Tod,
Von allem wofür sie kämpften – und keiner hält das Boot.
[STROPHE 3 – Ahrtal – Die Nacht die alles zeigte]
Stell dir vor du liegst im Bett, Juli Einundzwanzig, tiefe Nacht,
Kein Alarm, keine Sirene, niemand hat an dich gedacht,
Das Wasser steigt, es drückt die Tür auf, du hörst wie alles bricht,
Deine Kinder schrei'n, du trägst sie hoch – doch die Treppe reicht bald nicht.
Hundertachtzig Menschen haben diese Nacht nicht überlebt,
Weil Warnungen ignoriert und Sirenen abgebaut, weggelegt,
Der Landrat? Schweigt vor dem Ausschuss, Verfahren eingestellt,
Frau Spiegel? Fährt vier Tage später in den Urlaub – schöne Welt.
Dann kommen sie – Merkel, Steinmeier, Scholz im Gummistiefel,
Versprechen Hilfe, dreißig Milliarden – groß und tief und riesig,
"Wir lassen euch nicht im Stich!" – Kameras klicken, Blitzlicht, fertig,
Ab nach Berlin, und dann? Bürokratie. Formulare. Nichts. Erledigt.
Dreitausendfünfhundert Euro – das war die Soforthilfe,
Drei-tausend-fünf-hundert – für ein ganzes Leben in der Stille,
Vier Jahre später steh'n noch Ruinen, Menschen warten, hoffen,
Und fragen sich wohin die Milliarden sind – die Kassen bleiben offen.
Aber weißt du was zur selben Zeit passierte? Im selben Jahr?
Siebenundzwanzig Milliarden gingen raus – für Länder nah und fahr,
Pro Tag neunzig Millionen – jeden Tag, tagein, tagaus,
Mehr an einem Morgen als 'ne Ahrtal-Familie je bekam für ihr Zuhaus.
[STROPHE 4 – Die Masken fallen]
Und die die uns regieren? Lass mich dir erzähl'n was passiert,
Wenn die über Geld bestimm' das dir und mir gehört, das uns gebührt,
Spahn kauft Masken, sechs Milliarden, CDU-Freunde kriegen den Deal,
Vier Milliarden ungenutzt verbrannt – kein Prozess, kein Urteil, kein Appell.
Scheuer unterschreibt 'nen Maut-Vertrag, das Gericht sagt "illegal",
Zweihundertvier-zig Millionen weg – Steuergeld, ein zweites Mal,
Akten schwarz, Erinnerung weg, Ermittlungen verlaufen im Sand,
Und am Ende? Neuer Posten. Neues Amt. Neues Land.
Von der Leyen – Handydaten "routinemäßig gelöscht",
Millionen an McKinsey, nie ausgeschrieben, nie gelöst,
Strafe? Brüssel! EU-Kommission! Ganz nach oben befördert,
Das System bestraft nicht Lügen – es bestraft nur wer's aufklärt und stört.
Scholz bei Warburg – dreima