80 Jahre

80 Jahre

Rock,Soulful,Slow,Intense,Playful

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Lyrics

Strophe 1 (16 Bars) Geboren ohne Wahl, ohne Stimme, ohne Sinn, alle sagen dir: Du schaffst das, doch keiner sagt wohin. Du lernst früh, dass Vertrauen weh tut, und dass Schweigen oft lauter schreit als jede Wut. Erste Liebe brennt, erster Abschied bleibt, erste Träne fällt, weil dir keiner verzeiht. Du fällst hin, man lacht, du stehst wieder auf, so beginnt dieser endlose Lebenslauf. Schule formt dich passend für die Zeit, lehrt dich, wie man gehorcht, nicht wie man frei bleibt. Du fragst nach dem Warum, doch bekommst nur Regeln, lernst schnell, deine Zweifel zu vergraben. Kindheit geht verloren irgendwo im Lärm, zwischen Erwartungen und diesem ständigen Mehr. Und schon da merkst du leise im Licht: Diese Welt liebt dich nicht – sie benutzt dich. Hook (Refrain) Ist das der Sinn von diesem Leben hier? Sich kaputt zu machen für ein bisschen Papier? Achtzig Jahre, dann ist alles vorbei, doch wir opfern sie für Angst und Zeit. Sag mir, wofür das alles zählt, wenn man lebt, aber innerlich fehlt. Strophe 2 (16 Bars) Arbeit frisst Zeit, Zeit frisst dich, du funktionierst – doch du fühlst dich nicht. Freunde verschwinden, wenn du fällst, Liebe stirbt leise, wenn man sie quält. Rechnungen stapeln sich auf deinem Tisch, Träume verstauben, keiner fragt nach dir. Du wolltest nie viel, nur Ruhe im Kopf, doch selbst das kostet hier zu viel Stoff. Du bist stark nach außen, kaputt innen drin, spielst die Rolle gut, doch verlierst den Sinn. Du lachst auf Kommando, schweigst aus Stolz, und baust dir aus Schmerz einen verdammten Schutz. Jede Nacht dieselbe Frage im Raum: Wann hab ich aufgehört, ich selbst zu sein – genau? Du atmest noch, ja, irgendwie schon, doch dein Herz lebt längst auf Sparflamme davon. Hook (Refrain) Ist das der Sinn von diesem Leben hier? Stark zu tun, während alles in dir stirbt? Achtzig Jahre, so verdammt kurz, doch wir verschwenden sie mit Druck und Frust. Sag mir, wofür man weitergeht, wenn man jeden Tag ein Stück von sich verliert. Strophe 3 (16 Bars) Die Jahre zieh’n vorbei, dein Körper wird schwer, was früher egal war, tut heute doppelt weh. Menschen gehen für immer, Namen bleiben zurück, du lernst: Zeit heilt nicht – sie nimmt nur Stück für Stück. Du wolltest noch so viel, doch hast es vertagt, immer morgen gesagt, nie heute gewagt. Jetzt sitzt du da mit all dem „Vielleicht“, und hoffst, dass Reue nicht alles zerreißt. Geld war wichtig, bis es nichts mehr bringt, wenn keiner mehr da ist, der deinen Namen ruft. Du zählst keine Tage mehr, nur Verluste, und fragst dich, ob das alles sein musste. Kein Job, kein Titel hält dich hier, wenn du merkst, dass dir echte Nähe fehlt. Achtzig Jahre – das Ende naht, und du hoffst, dass irgendwas von dir bleibt. Outro Am Ende bleibt kein Besitz, kein Ruhm, kein Geld, nur das Echo deiner Schritte in dieser Welt. Wenn das Licht ausgeht und es stiller wird: Hast du gelebt – oder nur existiert?