1530

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Renaissance Folk, Madrigal Style, Court Music, Lute Ballad, Bright, Elegant, Curious, Harmonious, Playful, Lute, Viola da Gamba, Harpsichord, Flute, Small Choir

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Lyrics

Strophe eins Der Morgen steht im klaren Licht, die Welt ist still und wohl bedacht. Was gestern war, beschwert uns nicht, der neue Tag ist sanft erwacht. Der Mensch erhebt sein Herz und Sinn, sucht Maß und Ordnung, Wort und Zahl. Was Gott uns gab von Anbeginn, das führet durch des Lebens Tal. Refrain (chorisch, ruhig) O Herr, der Zeit und Wege lenkt, gib Maß dem Tun, gib Ruh dem Geist. Was du dem Menschen täglich schenkst, sei uns genug, sei uns verheißen. Strophe zwei Man liest, man schreibt, man prüfet neu, was Schrift und Stern und Maß uns lehren. Doch bleibt der Mensch in Demut treu, will nicht allein sein Wissen ehren. Was Hand und Geist gemeinsam tun, gedeiht nur, wo dein Segen ruht. Drum lehre uns im Werk zu ruhn, und halte rein des Herzens Mut. Refrain (chorisch) O Herr, der Zeit und Wege lenkt, gib Maß dem Tun, gib Ruh dem Geist. Was du dem Menschen täglich schenkst, sei uns genug, sei uns verheißen. Zwischenspiel (Instrumental – Laute, Viola da Gamba, Orgel leise) Strophe drei Der Abend senkt sich still ins Haus, das Licht wird warm, der Tag vollbracht. Man legt die Sorge schweigend aus der Hand zurück in deine Macht. Was wir erkannt, was wir vollführt, sei dir befohlen, still und rein. Wer sich von deinem Wort regiert, der wird in Fried und Ordnung sein. Letzter Refrain (leise, getragen) O Herr, der Zeit und Wege lenkt, sei Anfang, Ziel und stilles Maß. Was du dem Menschen täglich schenkst, trag uns hindurch durch Zeit und Maß.