Beton im Kopf

Beton im Kopf

Rap,Sadness,Depressive,Male Voice

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Lyrics

Strophe 1 Mein Kopf ist leer und trotzdem viel zu laut, tausend Stimmen, doch ich hör mir selbst nicht zu. Ich lauf im Kreis, hab mich dabei verbaut, such nach Halt und find nur ein Déjà-wü Ich will allein sein, bitte lass mich geh’n, doch wenn’s still wird, halt ich’s kaum noch aus. Will niemand sehen, will doch gesehen werden, bin mein eigenes, verschlossenes Haus. Pre-Chorus Ich sag mir: „Reiß dich zusammen, es geht vorbei“, doch die Gedanken bleiben wie Beton. Vielleicht redet ihr mir Probleme ein, oder ich hab sie längst – und merk’s erst jetzt davon. Refrain Ich weiß nicht, wohin mit mir und meinem Sein, will Nähe spür’n, doch lass niemanden rein. Ich hab gelernt, dass Vertrauen oft bricht, doch war ich das Problem – oder wart ihr es nicht? Ich versteck mich vor Gefühlen, lauf vor mir davon, tu so, als wär alles gut, doch ich komm nicht davon. Strophe 2 Freundschaften fühlen sich gerade schwer an, zu oft gehofft und zu oft gefallen. Hab ich euch enttäuscht oder wart ihr dran? Die Schuld liegt irgendwo zwischen uns allen. Ihr sagt, ich seh Dinge, die gar nicht da sind, doch warum tut’s dann trotzdem so weh? Vielleicht hab ich Probleme, die ich nicht kenn, weil ich zu tief in mir selbst untergeh. Pre-Chorus Ich lach zu viel, wenn ich eigentlich brech, versteck mein Zittern hinter Sarkasmus. Reden über das Wahre fällt mir so schwer, also schweig ich – und nenn es dann Schutzmechanismus. Refrain Ich weiß nicht, wohin mit mir und meinem Sein, will Nähe spür’n, doch lass niemanden rein. Ich hab gelernt, dass Vertrauen oft bricht, doch war ich das Problem – oder wart ihr es nicht? Ich versteck mich vor Gefühlen, lauf vor mir davon, tu so, als wär alles gut, doch ich komm nicht davon. Bridge Vielleicht bin ich nicht kaputt, nur müde vom Kämpfen, vom Immer-stark-sein, vom Nichts-mehr-fühlen. Vielleicht muss ich lernen, mich selbst auszuhalten, statt mich ständig vor mir selbst zu fliehen. Letzter Refrain (leiser, ehrlicher) Ich weiß nicht, wohin mit mir, doch ich bleib hier steh’n, hab Angst vor der Wahrheit, doch will sie seh’n. Wenn ich Probleme hab, dann sind sie real, auch wenn ich sie wegdrück, auch wenn ich sie zahl. Ich versteck mich noch, doch ich weiß inzwischen schon: Allein sein schützt – aber heilt mich nicht davon.