Nordmark
Moderne Klassik,Frauenstimme
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Lyrics
**I. Strophe**
Im Lande der dunklen Wälder,
Wo Silber der Nebel ruht,
Wo uralte Eide klingen
Tief wider in Wurzeln und Blut,
Erhebt sich aus Schatten und Schweigen
Ein Name, so alt wie die Zeit —
Die Hüterin stiller Schwellen,
Der Nordmark lebendige Eid.
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**Refrain (Chor)**
Heil der Schleierfürstin,
Wacht der ew’gen Nacht,
Die mit stillen Händen
Über Grenzen wacht.
Silber trägt ihr Schweigen,
Stahl ihr treuer Schwur —
Nordmark steht in Ewigkeit
Fest in ihrer Spur.
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**II. Strophe**
Nicht Krone aus goldenem Glanze,
Nicht Sonnenlicht ist ihr Schild —
Die Bürde der alten Welten
Ist es, die ihre Stirn umhüllt.
Wo Reiche zerfallen zu Asche,
Wo Hoffnung im Frostwind vergeht,
Dort steht sie wie Wurzel im Felsen,
Die niemals im Sturme verweht.
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**Refrain (Chor)**
Heil der Schleierfürstin,
Wacht der ew’gen Nacht,
Die mit stillen Händen
Über Grenzen wacht.
Silber trägt ihr Schweigen,
Stahl ihr treuer Schwur —
Nordmark steht in Ewigkeit
Fest in ihrer Spur.
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**III. Strophe (elfisch-lyrisch)**
Es raunen die alten Haine
Von Sternen in ihrem Blick,
Von Schwüren, die niemals brechen,
Und Pfaden ohne Zurück.
Sie ist nicht Herrin des Lichtes —
Sie ist, die das Gleichmaß hält,
Der Atem zwischen den Zeiten,
Die stille Waage der Welt.
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**Großer Schluss-Refrain (episch)**
Heil der Schleierfürstin,
Schirm von Land und Zeit,
Deren kalter Sternenglanz
Ewig über uns bleibt.
Steh’n die Banner silbern
In des Nordens Wind —
Wissen wir: Die Schatten selbst
Ihr gehorsam sind.