Zwischen heute und morgen
Alternative Rock,DarK Pop,Sadness,Male Voice,Medium
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Lyrics
Strophe 1
Ich zähl die Stunden nicht mehr richtig,
nur noch Wege von hier nach dort.
Mein Kopf läuft schneller als mein Körper,
jede Frage bleibt an Bord.
Zeitungszeilen wie Sirenen,
Zukunft schreit mich leise an,
und ich steh im Türrahmen vom Bett
und weiß nicht, wie man schlafen kann.
Pre-Chorus
Alle sagen: „Reiß dich zusammen“,
doch keiner sieht den Preis.
Ich funktionier schon viel zu lange
und nenn es dann „Beweis“.
Refrain
Ich bin nicht kaputt,
ich bin müde vom Halten.
Nicht hoffnungslos,
nur leer vom Verwalten.
Zwischen Heute und Morgen
steh ich still,
und weiß nicht mal,
was ich gerade fühlen will.
Aber ich atme noch.
Und das reicht für jetzt.
Strophe 2
Ich rechne Wege, Löhne, Jahre,
was kommt, was bleibt, was geht.
Hab Angst, dass ich zu spät dran bin
oder zu früh mich selbst verrat.
Alle reden von Verantwortung,
von „Augen zu und durch“,
doch keiner fragt, wie laut es wird,
wenn man sich selbst verliert im Rausch.
Pre-Chorus
Ich trag so viel für andere,
dass für mich kaum was bleibt.
Und nenn es Loyalität,
obwohl es mich zerreibt.
Refrain
Ich bin nicht schwach,
ich bin überladen.
Nicht gleichgültig,
nur ohne Antworten.
Zwischen Heute und Morgen
halt ich an,
weil ich nicht mehr
alles alleine tragen kann.
Und ich atme noch.
Und das reicht für jetzt.
Bridge
Vielleicht ist Pause kein Versagen.
Vielleicht ist Hilfe kein Verlust.
Vielleicht ist Bleiben schwerer
als dieser eine Schritt nach vorn, ganz bewusst.
Und wenn ich nichts fühlen kann,
dann fühl ich eben nichts.
Auch Leere ist ein Zeichen,
dass da vorher zu viel war im Licht.
Letzter Refrain
Ich bin noch hier,
auch wenn ich wanke.
Nicht am Ende,
nur an der Kante.
Zwischen Heute und Morgen
bleib ich stehn,
und lass mir Zeit,
mich selbst wiederzusehn.
Ich atme noch.
Und das reicht für jetzt.
Outro
Vielleicht schlaf ich nicht gleich ein.
Vielleicht auch doch.
Aber heute Nacht
muss ich nichts sein.
Ich bin genug.